Berlin Du bist so wunderbar!!!

Aber etwas kalt ist es uns doch noch. Dieses Mal sind mein Freund Marcus und ich extra schon im März für die ITB – Internationale Fachmesse für Reise und Touristik aus der Karibik nach Berlin zurück gekommen.

 

Genauer gesagt von der wunderschönen Insel Curacao die zu den niederländischen Antillen gehört. Auf der ITB waren wir zu einer Podiumsdiskussion zur „Arbeitswelt der Zukunft! eingeladen.

 

Unser Flug aus Willemstad landet früh am Morgen in Tegel. Der erste Weg führt uns nach Kreuzberg in eine Wohnung die wir uns für die ersten paar Tage über Airbnb gemietet haben, um danach für zwei Monate in eine andere Wohnung zur Untermiete zu ziehen. Unser Zuhause? Berlin ist unsere „Homebase“, eine feste Wohnung haben wir aber nicht. Unsere Post erhalten wir über einen Service eingescannt direkt per Email.

 

Wie Ihr besitzt gar keine Sachen? Ja da hat uns schon der ein oder andere ganz unglaubwürdig angeguckt. Als wir uns vor einigen Jahren entschlossen haben den Lifestyle des „Digitalen Normaden“ zu leben und ortsunabhängig von überall auf der Welt aus zu arbeiten haben wir fast unseren ganzen Besitz verkauft oder verschenkt. Wenn du viel reist sind Besitztümer eben nur ein Klotz am Bein. Alles was übrig geblieben ist sind Klamotten und Schuhe, einige technische Gegenstände, zwei Erinnerungskisten und zwei Ordner mit Dokumenten. Aber auch die müssen ja irgendwo hin.

 

Dafür haben wir uns nach den besten Selfstorage Optionen in Berlin umgesehen. Entschieden haben wir uns für die LAGERBOX in Neukölln und dort auch gleich für 3 Jahre gemietet. Hier warten unsere Besitztümer immer auf unsere Rückkehr. Unsere zweite Anlaufstelle nach der Ankunft aus einem anderen Land nach der Wohnung ist also grundsätzlich erstmal die LAGERBOX am Rathaus Neukölln. Wenn er da ist halten wir auch gerne ein Schwätzchen mit Michel Galka – der aber leider jetzt innerhalb des Unternehmens gewechselt ist und nun in Köln arbeitet.

 

Zum Thema Besitztümer & Minimalismus waren wir übrigens vor Kurzem sogar als Gäste bei Stern TV eingeladen. Hier kannst du mehr darüber lesen.

 

 

Doch was ist der Lifestyle der Digitalen Normaden überhaupt?

 

Digitale Normaden arbeiten und reisen rund um die Welt. Sie sind in der Regel selbstständig und arbeiten als Freelancer für Unternehmen oder haben ein eigenes Online Business und verkaufen eigene oder fremde Dienstleistungen oder Produkte. Mittlerweile gibt es auch erste Unternehmen die Ihr Team „Remote“ also von verschiedenen Orten auf der Welt aus führen und kein festes Büro mehr haben.

 

Die Bedingungen dafür sind gerade in den letzten Jahren immer besser geworden. An vielen Orten der Welt gibt es Internet und Co-Working Spaces (Büros) in denen du arbeiten kannst. Beispiele dafür sind zum Beispiel das Surfoffice auf Gran Canaria oder das Koh Hub auf Ko Lanta in Thailand. Das Internet macht es außerdem möglich mit wenig Kosten und Risiko sein eigenes Business zu starten.

 

Wer das Digitale Normadentum allerdings mit einer Weltreise verwechselt der wird schnell an seine Grenzen stoßen. Das Business steht immer im Vordergrund. Sich ein Business oder ein Freelancer Profil im Internet aufzubauen funktioniert eben nicht über Nacht. Grundsätzlich gibt es aber Businessmodelle für fast jede Branche und jedes Thema.

 

 

Ist das nicht anstrengend immer umzuziehen?

 

Ja, manchmal. Unsere Sachen haben wir in der Lagerbox in blaue Ikea Tüten getan. Die lassen sich viel besser tragen als die klassischen Umzugskartons. Je nachdem wie viel wir mitnehmen holen wir uns ein Auto von Drive Now um die Sachen zu unserer neuen Wohnung zu bringen.

 

Eine Wohnung in Deutschland weiter zu bezahlen macht bei einer langen Reisedauer einfach keinen Sinn. Jedes Mal einen Untermieter zu finden kann mit der Zeit auch schwierig werden. Die viel flexiblere Lösung ist einen Lagerraum zu mieten.

 

Über den Winter sind wir auch immer für einige Monate in der Welt unterwegs, so dass sich der ganze Aufwand in Grenzen hält. In Berlin kennen wir mittlerweile alle Stadtteile. Die erlebst du plötzlich ganz anders, wenn du mal eine Zeit lang dort gewoht hast. Wenn wir auf Reisen sind, passt alles in einen 50 Liter Rucksack und in ein kleines Bag für unser technisches Equipment.

 

 

On the road – Von Berlin in die Welt

 

In den letzten 3 Jahren waren wir in Südamerika und Mittelamerika unterwegs und davor in Südostasien. Was uns am besten gefallen hat? Die Philippinen, Indonesien, Belize und Brasilien.

 

Die Welt ist ein freundlicher Ort. Wir haben so viele nette Menschen getroffen und so tolle Erlebnisse gehabt, dass man es gar nicht in Worte fassen kann.

 

In 2,5 Monaten geht es für uns wieder auf mit dem Flieger nach Malaga und von dort aus nach Tarifa in Spanien zum Arbeiten und Kitesurfen. Spätestens dann werden wir der LAGERBOX Neukölln unseren nächsten Besuch abstatten. Hin und wieder kommen neue Sachen dazu dafür trennen wir uns von Alten. Jedes Mal machen wir also vor Ort in der Lagerbox eine kleine Bestandsaufnahme, damit wir ja nicht zu viel anhäufen.

 

Über unsere Reise – Abenteuer kannst du in meinem Backpacking & Adventure Travel Blog Travelicia nachlesen.

 

Wenn du auch so gerne neue Menschen und Kulturen kennenlernst wie ich, dann musst du nicht gleich Digitaler Nomade werden. Heutzutage gibt es viele Wege und Möglichkeiten sich z. B. mal mit einem Sabbatical oder unbezahlten Urlaub eine längere Auszeit zu nehmen oder sich sogar den Traum einer Weltreise zu erfüllen.

 

Wenn du mehr zum Thema Digitale Nomaden wissen möchtest, dann komm doch einfach auf unserer DNX – Konferenz für Digitale Nomaden vorbei und triff jede Menge Gleichgesinnter:

 

8. + 9. Mai 2015 – DNX Berlin

31. Juli + 01. August 2015 – DNX GLOBAL

 

So oder So: Wenn du auf Resien gehst und deine Wohnung aufgibst oder untervermietest, umziehst oder Möbel einlagern willst, dann sag ich nur: „Ab in die LAGERBOX!“

 

Schau Dir einfach an, woe wir unseren Besuch in der Lagerbox gestaltet haben.

 

Mehr über uns:

 

Marcus Meurer
Felicia Hargarten

 

Gastblog von Felicia Hargarten
Foto und Video: Felicia Hargarten