Deutsche Kunst – die Kunst eine kleine deutsche Kunstgalerie zu führen

Bildquelle: Stillleben – Download Original – Dieter / pixelio.de

 

Wir trafen uns mit Frau Angela Pinkert, der Geschäftsführerin von Artnova. Ihre Firma hat eine einzigartige Position in der deutschen Kunstszene. Wir waren eingeladen, Sie in Ihrer kleinen, warmen und farbenfrohen Kunstgalerie in der Kölner Innenstadt zu besuchen. Als wir die Galerie betraten fühlten wir sofort, wie uns die ruhige Atmosphäre den Alltag und das herbstliche Wetter vergessen ließen.

 

Können Sie uns ein wenig über Ihre Firma erzählen und uns den Unterschied zu anderen Kunstgalerien erklären?

 

Frau Pinkert, „Artnova produziert Poster, Kleider, Schals und andere Accessoires, die auf den Aquarellen von Arthur Fonvizin und Alla Belyakova, zwei russische Künstler, basiert sind. Die Aquarelle werden in den Postern reproduziert und auch in die Stoffe eingearbeitet, die wir für unsere Kleider und Schals verwenden. Dadurch, dass wir die Gemälde in modische und praktische Gegenstände integrieren, möchten wir die Wertschätzung für Kunst im Alltag fördern. Somit wird Kunst nicht mehr nur in Museen verschlossen.“

 

„Der Fokus auf angewandte Künste hebt Artnova von anderen Kunstgalerien ab. Darüber hinaus sind wir besonders bemüht, hochwertige Produkte zu erzeugen. Alle unsere Schals, Stolas, und Kleider sind Unikate und werden aus den feinsten Stoffen wie Seide, Kaschmir und der edelsten Wolle gefertigt.“

 

„Wir könnten diese hochwertigen Artikel jedoch nicht ohne talentierte Künstler herstellen. Sie hauchen Leben in unsere Produkte. Arthur Fonvizin und Alla Belyakova sind Meister der Aquarellmalerei. Ich fühle mich geehrt die Kunstwerke dieser beiden Künstler verwenden zu dürfen.“

 

Es wird natürlich nicht immer nur alles eitle Wonne sein. Welche Herausforderung stellen sich Ihnen?

 

Frau Pinkert: „Es mag komisch für Sie klingen, aber der Erfolg einer kleinen Firma wie unserer kann eine Herausforderung in sich selbst sein. Es besteht eine große Nachfrage nach angewandter Kunst in Deutschland und auch International. Da ich selbst ein großer Fan von Alla Belyakova bin, möchte ich Ihre Kunstwerke natürlich für die Masse zugänglich machen. Ich kann diesbezüglich aber keine Abstriche in Sachen Qualität machen. Daher muss ich eine gute Balance zwischen Masse und Qualität finden.“

 

„Ein etwas praktischeres Problem ist die Lagerung. Wie Sie sehen können, ist unsere Galerie relativ klein, befindet sich jedoch in einer sehr gefragten Lage in der Innenstadt. Daher möchten wir auf keinen Fall umziehen. Leider haben wir jedoch sehr wenig Lagerraum, was vor allem kurz vor Ausstellungen zu erheblichen Problemen führen kann, da wir zu diesen Zeiten mehr Bestand als normal führen. Glücklicherweise haben wir eine hervorragende Lösung für dieses Problem gefunden – Selfstorage.

Unsere Produkte benötigen behutsame Handhabung, daher hätte ich mich in einer traditionellen Lagerhalle nicht sicher genug gefühlt. Der Vorteil von Selfstorage ist, dass nur ich und meine Angestellten Zugang zu unserem Lagerraum haben. Ihre Firma, LAGERBOX, mit der ich zusammen arbeite ist zudem auch sehr flexibel.

 

Sollte ich einmal für ein paar Wochen mehr Platz benötigen, ist es kein Problem sehr kurzfristig einen größeren Lagerraum zu mieten. Aufgrund unserer hochempfindlichen Waren, war es wichtig für uns einen verlässlichen Partner für unseren Einlagerungsbedarf zu finden. Diesen haben wir mit LAGERBOX gefunden. Das Unternehmen ist für seinen freundlichen und effizienten Kundendienst bekannt und bietet, unabhängig von der Jahreszeit, immer warme, saubere und trockene Lagerräume. Ich bin sehr glücklich darüber, auf Ihre Firma gestoßen zu sein. Kopfschmerzen wegen der Lagerung zu haben, ist das Letzte was ich brauche.“

 

Ja, ich kann mir vorstellen, dass die Bewältigung dieser Probleme sehr wichtig für Sie ist und wir bei LAGERBOX sind froh darüber, Ihnen bei einem dieser Probleme helfen zu dürfen. Unsere Leser interessieren sich mit Sicherheit auch über die Möglichkeiten, die Ihr kleiner Betrieb hat. Können Sie uns darüber noch etwas erzählen?

 

Frau Pinkert: „Das Verkaufen von angewandter Kunst in Köln und Deutschland ist eine Möglichkeit in sich selbst. Tagtäglich sind wir von tausenden potentiellen Kunden umgeben, die ein hohes Bewusstsein in Kunst besitzen und auch über die finanziellen Mittel verfügen, sich unsere einzigartigen Stücke zu leisten. Auch hier in Deutschland wird russische Kunst immer beliebter, wodurch wir natürlich auch profitieren. Dieses Jahr wurden wir sogar zu einer Ausstellung in Berlin eingeladen.“

 

„Man merkt auch, dass die Wirtschaft wieder im Aufschwung ist. Dadurch entstanden einige interessante Partnerschaften für uns. Diese resultieren wiederum in Projekte, die unsere Artikel bewerben. Wir organsieren zum Bespiel Eremitagen in Zusammenarbeit mit dem lokalen Ballett Theater. Auch waren wir bei einer Modenschau, die von der russischen Designerin Slava Zeitsev organisiert wurde, vertreten. Zudem sind wir auch in einige Wohltätigkeitsprojekte involviert. Im Jahr 2013 haben wir zum Beispiel Kleidung für bedürftige Kinder gesammelt und wir hoffen zudem zum Wohltätigkeitsball beitragen zu dürfen.“

 

Das hört sich sehr vielversprechend an. Können Sie uns vielleicht noch ein wenig über Ihre Zukunftspläne verraten?

 

Frau Pinkert: „Die verbleibenden Monate dieses Jahres sind sehr wichtig für uns. Wir feiern nämlich den 100. Geburtstag von Alla Belyakova. Deshalb haben wir eine große Ausstellung mit Ihren Werken organisiert. Unsere Galerie wird mit Ihren schönsten Aquarellen erstrahlen. Natürlich sind auch Sie und alle Ihrer Leser herzlich zu diesem Anlass eingeladen. Die Ausstellung beginnt Anfang September und Sie können die Kunstwerke 14 Tage lang bewundern.