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FEDESSA-Studie: Pandemie macht dem Einlagern keinen Abbruch

FEDESSA-Studie

Man hätte meinen können aufgrund der Pandemie würde im vergangenen Jahr 2021 die Menschen weniger vor die Tür gehen, weniger umziehen und mehr von zuhause aus machen. Das hätte auch bedeutet, dass die Self-Storage-Branche stark betroffen gewesen wäre. Das dies jedoch nicht der Fall ist, zeigt eine Studie des Selfstorage-Verband FEDESSA.

Jedes Jahr wird vom Verband der European Annual Industry Report entworfen, der die neuesten Entwicklungen im Self-Storage-Kosmos durch Daten erfasst und veröffentlicht. Dort geht der Blick vor allem auf Deutschland. Denn: Der größte Self-Storage-Markt in Europa ist, was den verfügbaren Platz betrifft, nach Frankreich auf Platz zwei stehend Deutschland. Dass man trotz dieser Marke sich noch hinter dem Vereinigten Königreich einreihen muss, zeigt allerdings auch, dass das Potenzial zur Weiterentwicklung noch nicht ausgeschöpft ist.

2021 sind in ganz Europa 342 neue Self-Storage-Einrichtungen entstanden. Einige davon sind auch der LAGERBOX zuzuordnen. Das bedeutet in Bezug auf die Corona-Pandemie: Neben dem kontinuierlichen Wachstum bleibt auch das Belegung -und Mietniveau auf einem guten Level. Ohne dieses Niveau zu halten, würde sich die Erweiterung nämlich nicht rentieren.

Marktanteil der „Big Six“ schrumpft

84 Prozent der in Europa vorhandenen Selfstorage-Standorte sind in den „Big Six“ vorzufinden. Das sind die Länder Deutschland, Frankreich, Spanien, Norwegen, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. Trotzdem sinkt der Marktanteil, weil gerade in den Länder, wo Self-Storage gerade erst im Kommen ist, die Entwicklung sehr rasant verläuft.

Im Rahmen der Studie nahmen 90 Self-Storage-Unternehmen aus 18 Ländern in Europa teil, die zusammen rund ein Drittel der Gesamtfläche bilden und somit ein repräsentatives Ergebnis liefern.

Die Entwicklung schreitet voran

Wie bemerkenswert die positive Entwicklung der Branche ist, zeigt sich vor allem an der Corona-Pandemie. Während andere Branchen leider schwer mit den Folgern zu Knabbern hatten, stieg der Ertrag 2021 um 50 Prozent an.

Dafür wurden im europäischen Durchschnitt die Preise angehoben. Pro Jahr kostet der Quadratmeter in etwa zehn Euro mehr. Dieser Mietanstieg war jedoch in Deutschland nicht so stark zu beobachten wie beispielsweise in den Niederlanden oder Portugal. Die teuersten Mieten gibt es wenig überraschend in unserem Nachbarland, der Schweiz. Deutschland und Österreich liegen mit ihren Mietpreisen im europäischen Durchschnitt, die günstigsten Lagerräume findet man in Polen. Die reine Preisorientierung ist jedoch an keine qualitativen Voraussetzungen geknüpft.

Auch die Auslastung hat sich im Vergleich zu 2020 mitten in der Pandemie um 1,7 Prozentpunkte verbessert. 81,5 Prozent aller Lagerräume sind vermietet. Wir können jedoch sagen: Die perfekte Auslastung ist nochmal deutlich höher. Laut der FEDESSA-Umfrage bewegen sich im Bereich von 85 bis 90 Prozent Auslastung nur 28 Prozent der Self-Storage-Anbieter.

Digitalisierung

Die Pandemie hat vor allem die Digitalisierung schneller als gedacht vorangebracht. Auch in der Self-Storage-Branche mussten viele Lagerraum-Mieter nicht mehr vor Ort ihre Box anmieten, sondern konnten diesen Prozess auch online durchführen. Dieses Angebot nahmen etwa 58 Prozent wahr.

Bei der LAGERBOX gibt es einige Serviceangebote wie zum Beispiel den Raumrechner auch online, damit Sie nicht zu viel Lagerraum anmieten und somit keinen Euro mehr als nötig anmieten müssen.

Expansion nach der Pandemie

Nur noch 13 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Pandemie noch als Gefahr. Diese Erkenntnis zeigt sich auch an den Zahlen der Expansion. 157 Standorte befinden sich aktuell im Bau, 90 weitere sind in Planung. Trotzdem muss die Branche weiterhin die steigenden Grundstückskosten und die Probleme mit den Baugenehmigungen hinnehmen, die auch eine Folge der Pandemie sind.

Einig sind sich jedoch fast alle: Die Rentabilität bleibt auch 2022 erhalten. Das sagen 86 Prozent der Befragten. Drei Viertel rechen zudem mit keinem Abfall der Auslastungsquoten. Beim Mietwachstum sagen zwar „nur“ 59 Prozent einen Anstieg herbei, jedoch erwarten auch nur 5 Prozent einen Rückgang.

Zusammenfassend lassen sich die Ergebnisse der Studie so interpretieren: Die Self-Storage-Branche wächst und ist noch lange nicht ausgewachsen.


Quelle und vollständigen Studie - Link