Interessante Studie von ImmobilienScout24 über die Nutzung von Selfstorage

Interessante Studie

Wir wollen in Bezug auf Studie noch etwas tiefer gehen und gerade die vielseitigen Gründe und die weitreichenden Vorteile darlegen.

Zunächst, so wie die Studie bereits innehat, ist die externe Lagerung für privat und auch für gewerblich interessant, aber beide Gruppierungen beinhalten noch weitaus mehr Einlagerungsgründe. Gehen wir zuerst auf die gewerbliche Schiene, wo eine Lagerung gerade für Handelsvertreter und Außendienstmitarbeiter so einige Vorteile bringen kann. Wer viel unterwegs ist und wo das Auto und das Mobiltelefon quasi der Arbeitsplatz sind, stellt sich immer die Frage, wohin mit den Verkaufsgütern, wer nimmt meine Lieferungen an, wenn ich auf der „Straße“ bin? Lasse ich meine Güter im Auto, in der Garage, im Keller oder doch in der Wohnung oder im Haus? Wer stellt sich schon gerne die eigenen vier Wände mit seinem Verkaufsgut voll oder lagert in oft feuchten und nicht sicheren Kellerverschlägen seine Waren ein? Im Auto ist auch nicht der richtige Ort, gerade Versicherungstechnisch und auch in Bezug auf große Temperaturschwankungen scheidet auch diese Lagermöglichkeit aus. Die Garage? Eigentlich ein guter Lagerort, jedoch soll hier bedacht sein, dass eine Garage nicht als Lagerraum verwendet werden darf, sondern lediglich dem Unterbringen der Fahrzeuge sowie Zubehör dafür sowie auch das Lagern von Werkzeugen, die der Reparatur der Fahrzeuge dienen, gesetzlich gestattet sind. Somit scheidet auch die Garage, der vermeintlich komfortabelste Lagerort aus. Was bleibt ist der Lagerraum bei einem der zahlreichen Selfstorage Anlagen, hier kann fast alles eingelagert werden, ohne dass es gesetzlichen Auflagen bedarf.

Zudem werden die Lieferungen seitens der Selfstorage - Anbieter für deren Kunden auch angenommen, sodass die Außendienstmitarbeiter/Handelsvertreter nicht vor Ort sein müssen und Ihre Zeit besser investieren können. Wie auch bereits in der Studie erwähnt, sind es auch kleinere Läden und Händler die Selfstorage nutzen, zu denen natürlich auch Start-up Unternehmen und auch Online-Shops zählen.

Gehen wir einmal auf die private Einlagerungsebene, hier geht es neben den erwähnten „Platzproblemen“ auch oft, um die Problematik überhaupt eine neue Wohnung zu finden. In der Zwischenzeit kommt man gut und gerne bei Freunden oder Bekannten unter, allerdings die Möbel und der Hausrat oft nicht. Ein anderer beliebter Fall für die Nutzung von externen Lagerräumen ist die Umstrukturierung der Wohnung, beispielsweise wenn Nachwuchs im Anmarsch ist und bevor man umzieht lieber das Büro oder das Gästezimmer bis auf weiteres einlagert, um ein gemütliches Kinderzimmer zu schaffen. Aber auch bei Renovierungen und Sanierungen bietet es sich an, flexibel nach Bedarf auf Selfstorage zurückzugreifen.

Um weiter auf die Vorteile einzugehen, nutzen wir den Ansatz, den auch ImmobilienScout24 in Ihrer Studie erwähnt hat, der finanzielle Anreiz. Ja, in der Tat ist es so, dass das Anmieten von Lagerraum gegenüber mehr Wohnfläche Geld einspart. Neben dem ökonomischen Ansatz gibt es aber auch noch weitere Vorteile gegenüber mehr Wohnraum, der teilweise natürlich hinten raus auch nochmal ökonomischer wirkt.

- der Lagerraum hat kürze Kündigungsfristen
- flexibles Anpassen der Lagerraumgröße
- der Lagerraum kann sich z.B. auch mit Freunden, Bekannten oder mit der Familie geteilt werden
- optimaler Sicherheitsschutz durch Kameraüberwachung, Alarmsicherung etc.

Als gewerblicher Anreiz: Der Lagerraum ist sogar steuerlich absetzbar.

Bevor eine externe Anmietung vollzogen wird, sollte man sich auch immer den Anbieter anschauen. Ist die Anlage gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Auto zu erreichen, kann ich mir den Lagerraum vor der Anmietung anschauen, wie sind die Sicherheitsmerkmale, sind meine Einlagerungsgegenstände versichert, wie schaut es witterungsbedingt aus, lagere ich also frostfrei ein? Eine gute Orientierung dafür und einen gewissen Standard bieten alle Mitglieder des Selfstorage Verbandes an. Die Mitglieder kann man sich auf der Verbandsseite anschauen, aber auch sind die Internetauftritte der Mitglieder mit einem Siegel versehen oder es wird auf die Mitgliedschaft hingewiesen.

Wer sich die Studie von ImmobilienScout24 näher anschauen möchte, hier der Link!